Affinity Publisher – ICC-Profil ISOcoatedv2 300% unter MacOS BigSur

Kurz und knapp der Weg, der nach langen ausprobieren zum Erfolg führte.

  • In das Verzeichnis Programme wechseln
  • Rechtsklick auf Affinity Publisher und Paketinhalt zeigen wählen
  • im Ordner Contents den Ordner Resources aufrufen
  • in den Ordner Resources das Farbprofil speichern
  • Affinity Publisher neu starten

Pünktlichkeit Bahn ./. Flixbus

Datenjournalisten des SWR haben die Pünktlichkeit von Bahn und Flixbus verglichen. Dabei sind Bahnkunden nicht nur oft doppelt so schnell unterwegs wie Fernbusreisende, sondern haben auch weniger mit Verspätungen zu kämpfen:

Jeder zweite Flixbus kommt zu spät – und zwar mehr als 15 Minuten. (…) Bei der Bahn ist im Fernverkehr etwa jeder zehnte Zug mehr als 15 Minuten verspätet. Durchschnittlich mussten Reisende bei Flixbus mit 30 Minuten Verspätung rechnen. Jeder achte Flixbus war mehr als eine Stunde verspätet unterwegs.

Zur Situation bei der Bahn und Hintergründen seiner Analyse gibt es einen aktuellen Vortrag von David Kriesel. Er hat rund 25 Millionen Zughalte im Fernverkehr ausgewertet.

Digitalisierung in deutschen Schulen

Der Frankfurter Lehrer und Lehrbeauftragte für Mediendidaktik an der TU Darmstadt Torsten Larbig denkt über die fehlende Berücksichtigung der Digitalisierung in deutschen Schulen nach.

Schule als Institution hat bei der Heranbildung mündiger Bürger*innen im digitalen Zeitalter bis heute ihre Rolle nicht nur nicht ernst- oder gar eingenommen, sie hat an vielen Stellen noch nicht einmal eine Vorstellung davon, wie diese Rolle aussehen könnte. (…) Und dabei haben viele junge Erwachsene nach wie vor nicht einmal eine Ahnung davon, was Formatvorlagen in Textverarbeitungsprogrammen sind und welche Funktion sie z. B. bei der Erstellung eines Inhaltsverzeichnisses oder eines Index spielen. Zugleich haben Lehrer*innen, übrigens weitgehend altersunabhängig, von diesen Dingen auch keine Ahnung. (…) Statt dessen zitieren viele Spitzer, Hüther, Kaube und sonstige Autoren (Autorinnen?) aus dem Bereich der populär- bis vulgärwissensch(a)ftlichen Beschäftigung mit Themen der Didaktik und Methodik im Kontext von Schule in der digitalen Welt, als ob sie nie einen akademischen Studiengang durchlaufen und dort mit den Kriterien vertraut gemacht worden wären, die wissenschaftliche Genese und Geltungsansprüche von Erkenntnissen ausmachen.

Versuch über das Versagen von Bildungspolitik und Schule angesichts der Digitalisierung der Welt

Nextcloud Werbelink entfernen

Im Fußbereich einer Nextcloud wird standardmäßig ein Text „Holen Sie sich ihr eigenes kostenloses Konto“ mit einem Link zu einem kommerziellen Nextcloud-Angebot angezeigt. Deaktivieren lässt sich das mit folgender Zeile in der config.php:

'simpleSignUpLink.shown' => false,

ownCloud: Redis Cache und Transactional File Locking bei uberspace

Nach der Installation werden im Administrationsbereich von ownCloud auf dem eigenen uberspace folgende Hinweise angezeigt:

Transactional file locking is using the database as locking backend, for best performance it’s advised to configure a memcache for locking. See the documentation ↗ for more information.
Es wurde kein PHP Memory Cache konfiguriert. Konfiguriere zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit, soweit verfügbar, einen Memory Cache. Weitere Informationen finden Sie in unserer Dokumentation.

Beides lässt sich mit einigen kurzen Eingaben erledigen. Zunächst mit Putty (oder vergleichbaren Client) den eigenen uberspace kontaktieren. Im Beispiel wird davon ausgegangen, dass die ownCloud-Installation im Ordner /var/www/virtual/username/html/owncloud liegt. username und hostname sind im Zweifelsfall im Datenblatt zu finden. Zuerst wird die Cache-Datenbank Redis installiert:

test -d ~/service || uberspace-setup-svscan
uberspace-setup-redis
svc -du ~/service/redis
uberspace-install-pecl redis

Im Anschluss wird die config.php im Verzeichnis /var/www/virtual/username/html/owncloud/config/ bearbeitet.

<?php
$CONFIG = array (
 // Weitere Konfigurationsparameter sind hier ausgespart, jedoch nicht löschen!
 // Achtung: username ersetzen nicht übersehen!
  'filelocking.enabled' => 'true',
  'memcache.locking' => '\OC\Memcache\Redis',
  'memcache.local' => '\OC\Memcache\Redis',
  'redis' => array(
        'host'      => '/home/username/.redis/sock',
        'port'      => 0,
        'timeout'   => 0.0 
    ),
);

Wissenschaftskommunikation mit den Tributen von Panem

In einem kurzen Beitrag denkt Kristin Oswald über die Chancen nach Wissenschaftskommunikation mit popkulturellen Artefakten zu betreiben. Am Beispiel von Indiana Jones und den Tributen von Panem führt sie aus, wie bekannte Narrative und Stereotype Ausgangspunkt für die Kommunikation fachlicher Inhalte sein können.

[Dies] wäre beispielsweise für die Sonderausstellung “Gladiatoren. Tod und Triumph im Colosseum” [Archäologisches Museum Frankfurt] mit einem Anschluss an Die Tribute von Panem möglich gewesen […] Unbekanntere Themen der archäologischen und historischen Forschung können mit der aktiven Nutzung popkultureller Bilder aber ebenso verständlich und interessant kommuniziert und zugleich ohne erhobenen Zeigefinger das Bild einer Zunft verändert werden.

Kultur von Kindern – Kultur für Kinder

Was ein weiter Kulturbegriff bedeuten kann, wird schon in den einleitenden Worten des Artikels Kultur ist für mich…Kinderkultur – Kultur der Kinder von Helen Knauf deutlich:

Das Außengelände einer Kita. Drei Kinder haben sich an einem weitverzweigten Baum hochgehangelt und sitzen nun mit gutem Überblick etwa 2 Meter über dem Boden. Ab und an stecken sie die Köpfe zusammen oder rufen den sich nähernden anderen Kindern Befehle zu. In ihren Taschen stecken verknitterte kleine Hefte aus Tonkarton, deren Inhalt nur eingeweihte verstehen können. Es sind ihre Mitgliedsausweise für eine geheime Bande.

Im weiteren Text differenziert die Autorin zwischen Kultur für und Kultur von Kindern. Kulturelle Angebote also, die die Kinder als Adressaten Ernst nehmen. Und Kultur in denen Kinder selbst die „Rolle der eigenständig Gestaltenden, Machenden, Formenden“ einnehmen und somit eine „Kultur der Kinder“ schaffen. Müssten wir dann nicht beginnen, nicht nur in, durch und mit den Künsten die Kultur der Kinder (BKJ) zu sehen, sondern beispielsweise auch in deren intuitiver Nutzung von audiovisuellen Endgeräten?

Die Quittung von Facebook und Gmail

Die Übertragung von Daten an Internetgiganten wie Facebook oder Google bringt eine enorme Umverteilung von Wohlstand mit sich. Das ist der Gedankengang von Tim Wu beim New Yorker. mkalina verweist auf den Artikel Facebook Should Pay All Of Us in einem kurze Beitrag. Der Meilenstein von Facebook, so Tim Wu, sei wahrscheinlich nicht das soziale Netzwerk an sich, sondern eine Sammelstelle für Daten entwickelt zu haben in der Millionen von Menschen ohne großartige Gegenleistung persönliche Dinge abgeben.

The trick is that most people think they are getting a good deal out of Facebook; we think of Facebook to be “free,” and, as marketing professors explain, “consumers overreact to free.” Most people don’t feel like they are actually paying when the payment is personal data and when there is no specific sensation of having handed anything over. If you give each of your friends a hundred dollars, you might be out of money and will have a harder time buying dinner. But you can hand over your personal details or photos to one hundred merchants without feeling any poorer.

Ist das Bezahlen mit der eigenen Identität im Freundeskreis noch relativ unverfänglich, verhilft es Facebook zu einer großen Macht und letztlich zu dem Wert, an den die Aktionäre des Unternehmens fest glauben. Drei Milliarden Dollar Gewinn standen für Facebook am Ende des letzten Jahres. Tim Wu stellt fest: „It’s like a virtual Fort Knox—with a gold mine attached to it.“ Wie Microsoft sein neues Betriebssystem Windows 10 finanzieren wird, ist dann wohl keine offene Frage mehr.