Schlagwort: Netzgeschehen

Plazes verlässt Beta-Status mit neuen Features

Der Web2.0-Lokalisierungsdienst Plazes hat endlich den Beta-Status verlassen. Bei deartigen Portalen ist es ja heutzutage Standard, dass neben dem Logo ein „Beta“ prangt. Die Neu-Berliner haben es aber scheinbar geschafft, sich von diesem Trend zu lösen. Das „neue Plazes“ – wie es beworben wird – hat aber nicht nur eine Überholung des Designs hinter sich. Neue Funktionen sollen die Nutzer locken. So ist es nun möglich Orte anzugeben, an denen man sich in der Vergangenheit aufhielt oder in der Zukunft aufhalten wird. Au?erdem kann der Nutzer nun auch angeben, was er an dem Ort tut, an dem er sich gerade aufhält – das Portal nennt dies „Trazes“. Und wer sich zusammenrotten möchte, hat nun die Chance eine Gruppe zu gründen.

Ein Account mehr oder weniger …

… hat noch keinem geschadet. In Zeiten von immer neueren Diensten, die uns versprechen noch besser über Urlaube zu diskutieren, die Dauer des letzten Einkaufs zu sichern oder die Milchzähne zu veröffentlichen ist es wohl an der Zeit, diesen Zugangsüberfluss zu parodieren. Das dachten sich anscheinend auch Jim Whimpey aus Brisbane, Australien der mit uselessaccount.com die erste Seite mit einem völlig nutzlosen Account eröffnete und unbegrenztes Editieren des Zugangs verspricht.

Die neue WELT – online!

Das Angebot der Zeitung „Die Welt“ hat ein neu gestaltes Internetangebot. Mit dem heutigen Tag wurde der Relaunch finalisiert. Im puncto Webstandards legt man wohl nur bedingt wert auf eine standardgerechte Umsetzung, auch wenn das Design in XHTML und weitgehend tabellenlos umgesetzt wurde. Der „Web2Null“-Trend wird auch aufgegriffen: Schlagworte (Tags), Leserbewertungen sowie Links zu Artikel zum gleichen Thema auf andere Nachrichtenseiten erweitern das bisherige Angebot von welt.de zus?tzlich zur visuellen Neugestaltung, die mich ein bisschen an die Financial Times erinnert.

Wetten ohne Kosten

Wetten ohne zu zahlen, wie geht das? Mit wetteifern.de ist ein neuer Onlinedienst gestartet, bei dem der Nutzer mit einem Startguthaben von 100 virtuellen Punkten beginnt. Nach der kostenfreien Registrierung können Wetten erstellt, oder bei anderen Nutzern kräftig mitgewettet werden. Bisjetzt ist das Portal noch eher mau besucht, aber was noch nicht ist, kann ja noch werden. Die Website ist werbefrei und wurden von zwei Berlinern kreiert. Na dann: Fröhliches Wetten – und das ganz ohne Regulierungsbehörde.

YouTube startet Supervote mit Super Bowl – Werbung

Nachdem bekannt wurde, dass YouTube in Zukunft seine Nutzer für das Hochladen von Videos entlohnen will, stellte sich schnell die Frage woher das Geld komme und die Antwort lag auch schon auf der Hand: Durch Werbung beispielsweise vor den eigentlichen Videos. Mit Werbung setzt sich nun auch die nächste Aktion der Community auseinander: Am 4. Februar sollen nach dem Super Bowl – Finale der US-Profi-Footballliga die Werbespots, die jährlich eigens für dieses Großereignis produziert werden, da hier 30 Werbesekunden um die 25 Millionen US-Dollar kosten, von den Nutzern auf einer Sonderseite kommentiert und bewertet werden. Ob und in wie weit YouTube dafür von den werbenden Firmen entlohnt wird, ist bisher nicht bekannt.

Skype-Chef nennt neues Videoportal „Joost“

Das „Venice Project“ – ein neues Online-Video-Portal – wurde in Joost umbenannt. Das Portal wurde im vergangenen Jahr von den Skype- und Kazzaa-Machern gegründet und soll Unternehmen aus Film und Fernsehen eine Vertriebsmöglichkeit für hochauflösende Videos bieten.

Der Mann geht ran – Lästige Anrufe loswerden

Da ist sie, die ultimative Nummer gegen Kummer. „Frank“ – eine nette Telefonstimme – nimmt alle Anrufe an die mann selbst nicht empfangen will. Umfragen, Zeitschriftenabos oder Partnervermittlungsbüros werden in Zukunft dezent auf die Handynummer verwiesen und schon ist es vorbei mit ungewollten Angerufen. „Frank“ ist die Erfindung von Steffen Persiel und mit seiner Handynummer zu finden unter frank-geht-ran.de.

DHL Pakete über RSS-Feed oder Permalink verfolgen

trackntrace.de ist ein kostenfreier Service um mit DHL versandte Pakete zu verfolgen. Zwar stellt das Lieferunternehmen diese Möglichkeit auch auf der eigenen Website bereit, doch ist das verfolgen über RSS-Feed oder per Permalink zur eigenen Sendungssuche wohl bequemer, als das Abfragen von Hand. Betrieben wird trackntrace von privat und bietet auch eine Registrationsfunktion an.

Google stellt SketchUp 3D-Software kostenlos bereit

Nachdem Google im M?rz 2006 die M?nchner Softwarefirma „@t last software“ ?bernommen hat, ver?ffentlicht das Unternehmen nun das 3D-Programm „SketchUp“ f?r den privaten Gebrauch kostenlos. Mit der Software lassen sich 3D-Modelle erstellen, die dann mittels Plugin in die Karten- und Satellitenbildersoftware Google Earth integriert werden k?nnen. Nachdem Google bereits im November historische Daten in Google Earth einband, und auch in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Weltraumorganisation NASA Fotomaterial von Mond und Mars verf?gbar sein soll ist dies ein weitere Schritt des Ausbaus der Software.