Kalender für 2007

Sicher steht der Ein oder Andere schon vor der Kalenderfrage für 2007. Zwei kleine Links helfen vielleicht dabei:

Der Fotograf Manuel Maisch stellt auf seiner Website einen Fotokalender für 2007 zu Verfügung. Die Naturaufnahmen sind in ein elegantes Kalenderdesign eingebettet und stehen in drei Qualitätsstufen (100 – 200 dpi) zum Herunterladen bereit.

Ebenso nützlich und kostenlos ist das Kalendarium für 2007 von Dominik Menke. Er veröffentlichte in seinem Blog die Monatsübersichten für das kommende Jahr auf zwei DINA4-Seiten. Das Ganze ist dann entweder als PDF- oder als OpenDocumentTabellen-Datei verfügbar.

Freie Software vorgestellt #1: TV-Browser – Fernsehzeitung am Computer

TV Browser 2.2.1 (2.5 BETA 1)
Entwickler: Entwicklerteam
Lizenz: OpenSource
Website: tvbrowser.org

Features

  • übersichtliche Darstellung des TV-Programms
  • werbe- und kostenfrei
  • vielfältige Einstellungsmöglichkeiten
  • Erweiterungen und Skins
  • plattformunabhängig (Java Runtime vorrausgesetzt)

Beschreibung

Wer kennt das nicht: Es ist Samstag Abend, keine Fernsehzeitung im Haus, die letzte Ausgabe gerade abgelaufen und die nächste Tankstelle einfach zu weit für den gemütlichen Wochenendabend entfernt. Dem lässt sich seit einiger Zeit mit einer OpenSource-Software Abhilfe schaffen. Nachdem anderswo der Service mit Werbung gepflastert oder nur begrenzt nutzbar ist wartet der TV-Browser mit folgenden Punkten auf: Er ist absolut werbefrei, kostenlos und stellt das Programm für über 140 Sendern zur Verfügung. Und das ganze ist sogar sehr zuverlässig, was ich durch eigene Erfahrung seit fast einem Jahr erlebe. Gefüttert wird der TV-Browser übrigens durch die Community und die Fernsehsender selbst. Besonders reizvoll ist meines Erachtens noch die Erinnerungsmöglichkeit an bestimmte Sendung und die Markierungsfunktion für festgelegte Lieblingssendungen. Ein Wiki lässt zudem für den Nutzer keine Fragen offen.

Kommentar und Bewertung

Der TV-Browser lässt für mich keine Wünsche übrig. Die Daten sind bis drei Wochen in die Zukunft beinahe immer vollständig vorhanden: Das leistet kaum eine gedruckte Fernsehzeitung. Prädikat: Sehr empfehlenswert!

Tokio Hotel nur auf Platz 14 – Was die Suchstatistik verrät

Blickt der geneigte Suchmaschinennutzer auf die aktuelle Statistik von Google.de vom September zeigt sich folgendes Bild. Die Wikipedia, ihres Zeichens freie Internetenzyklopädie sonnt sich vor der Fußballweltmeisterschaft 2006 und dem Chatanbieter Knuddels auf Platz eins. Gefolgt von Deutschlands Boulevardzeitung Nummer Eins, der BILD, Paris Hilton und dem Onlinewörterbuch LEO. Nach Firefox, ICQ, SPIEGEL, Tchibo, Jessica Alba, IKEA, Christina Aguilera findet sich Tokio Hotel schließlich noch vor ALDI in der TOP-15. Was sagt uns diese Statistik? Die Wikipedia mausert sich stetig zu einem der meistgenutzten und -gesuchten Onlineangebote und auch die WM hat nach zwei Monaten immer noch nicht an Aktualität eingeb?sst. Das jedoch ein Chatanbieter auf Platz drei folgt ist für mich doch etwas verwunderlich. Nicht verwunderlich, aber auch erstaunlich, dass der Firefox im Gegensatz zum Internet Explorer, der eigentlich durch die neue Version 7 auch in den Medien zu finden war, in der Liste auftaucht.

Einheitliches Sitemapformat durch Google, Yahoo und Microsoft

Es geht doch und ist gar nicht so schwer sich auf einen Standard zu einigen. Bestes Beispiel dafür ist, dass die Software- und Internetgiganten Microsoft, Google und Yahoo! auf eine einheitliche Formatierung für XML-Sitemaps. Auf der Website sitemaps.org ist das neue Protokoll zu finden. Ärgerlich jediglich für Nutzer des Zeichensatzes ISO-8859-1, der besonders in europäischen Ländern eher verbreitet ist, dass das Protokoll nur UTF-8 unterstützt. Der Vorteil des einheitlichen Formats liegt jedoch auf der Hand: Sitemaps für Google werden jetzt auch von Yahoo! und Mircrosoft unterstützt. Auch interessant ist, dass das neue Format unter der Creative Commons „Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.5“ – Lizenz veröffentlicht wurde.

Videoplattformen – Boom und die Folgen

Nachdem Videoplattformen wie YouTube, Google Video oder eine ihrer unzähligen Klone ein immer rießigeres Maß an Popularität gewinnen, hat der Internetanbieter Yahoo! jetzt nachgezogen. Mit einer deutsprachigen Plattform mit dem nicht gerade einfallsreichen Namen „Yahoo! Video“ will man wohl am Boom teilhaben. 820 Millionen Videostreams wären über „Yahoo! Video“ schon zu finden, jetzt also auch in Deutsch.

Aber auch die altgediente Konkurenz schläft nicht. So plant YouTube einen Dienst speziell für Mobiltelefonen, um den Übergang zwischen Internet und Handy noch gleitender zu gestalten. Google sieht das Ganze übrigens mit Stiehlaugen und will das Videoportal für 1,65 Milliarden US-Dollar kaufen. Aber auch Netzgigant Lycos will den Trend nicht verschlafen. Mit „Lycos Cinema“ weicht mann dort jedoch vom klassischen Konzept ab und verlangt vom Besucher Internet Explorer und Windows Media Player 10. Nicht gerade nutzerfreundlich, was in Frage stellt ob das Konzept eines Vertriebs- und Werbekanals für 18- bis 35-Jährige aufgeht.

Überfliegt der Nutzer diese blühende Videolandschaft, sieht er wohl in Zukunft das Video vor lauter Plattformen nicht mehr. Außerdem warnen nicht zuletzt Sicherheitsexperten vor den Gefahren dieser ausufernden Entwicklungen. „Broadcast yourself“ – der Slogan von YouTube – könnte also bald „Search yourself“ in einem Wirrwarr aus Web 2.0 – Videoangeboten heißen.

Google Earth goes History

Beim Karten- und Satellitenbilderdienst Google Earth nun auch historische Karten verf?gbar. Das Kartenmaterial stammt aus der Sammlung von David Rumsey, der 16 von seinen ?ber 13.600 historische Karten den Entwicklern von Google zur Verf?gung gestellt hat.

101.435.253 Websites online

Über 100 Millionen Internetdomains sind mittlerweile registriert. Das meldete vor Kurzem der Internetdienst Netcraft. Im letzten Monat sei die Zahl der Websites von 97,9 Millionen auf die Zahl von 101.435.253 angestiegen. In besonderer Weise wird dafür der enorme Boom im Bereich von Weblogs und Präsenzen von Mittelstandsunternehmen verantwortlich gemacht.

Neues aus der WikiWelt

Jimmy Wales, der Gründer der wohl bekanntesten Internetenzyklopädie Wikipedia zieht sich aus dem organisatorischen Tagesgeschäft der Wikimedia Stiftung zurück. Neue Vorsitzende des Vorstandes ist eine Französin, Florence Nibart-Devouard. Wales selbst will sich in Zukunft wohl eher als Richtungsweiser und Repr?sentator verstehen. Aber das ist noch nicht alles. Wie heise online berichtet setzen Geheimdienste der USA jetzt auf MediaWiki, die Software die von Wikimedia und den weltweiten Entwicklern für Wikipedia kreiert und erweitert wird. Neben der Nutzung eines Wikis für die interne Speicherung von Notizen wären zusätzlich in Kreisen der CIA 5.000 Weblogs eingerichtet worden. Das Wikiprojekt heißt übrigens „Intellipedia“ und zeigt uns, dass freie Software auch im Bereich der Behörden immer populärer wird. Vielleicht auch ein Wink für mehr Einsatz solcher Programme im deutschen (Rechts-)Staat?

Der neue Firefox – Jetzt ist er 2.0

Der OpenSource-Browser Firefox hat nun endlich auch das was andere Mitglieder seiner Gattung schon hinter sich haben. Firefox ist 2.0. Und wie zu lesen ist, scheinen auch viele Nutzer das Update auf die neue Version schon vorgenommen zu haben. Persönlich habe ich die neue Version erst auf meinem PC installiert, auf dem Laptop läuft noch die 1.5er. Warum? Ich warte noch auf die Lokalisierung kompatibler Add-Ons, wie es jetzt statt Erweiterungen heißt. Letzteres Wort war der deutschsprachigen Entwicklergemeinde wohl zu deutsch. Oder man wollte sich einfach an den Bruder-Mailclient Thunderbird anpassen. Wie auch immer, es ist wieder beachtlich wie die Netzwelt ein Update eines freien Browsers mehr aufnimmt, als das des Meistbenutzesten. Was noch zu erwähnen wäre: mozilla.com hat ein Redesign hinter sich und nun endlich eine Erweiterungs Add-On-Sektion.