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Tagesschau-Chefs bloggen ab Jahresanfang 2007

Die Chefredakteuere der Tagesschau werden den Medienkonsumenten ab 2. Januar 2007 im neuen „tagesschau blog“ Rede und Antwort stehen. Wie es in einem ersten Eintrag heißt, wollen sie damit Transparenz und Kommunikationsbereitschaft mit Fernsehzuschauern zeigen. Das Blog ist aber nicht ganz so neu. Bereits seit August 2006 schreiben Redakteuere der Tagesschau über ihre tägliche Auseinandersetzung mit Meldungen aus aller Welt. Was das Engagement der Chefs jetzt aber zeigt ist, dass die Wirkung und die Popularität von Blogs auch in eher traditionellen Mediengefilden und bei großen Unternehmen immer mehr Einzug halten. Und: Sie – zumindest hier bei der Tagesschau – setzen dabei auf OpenSource.

Einheitliches Sitemapformat durch Google, Yahoo und Microsoft

Es geht doch und ist gar nicht so schwer sich auf einen Standard zu einigen. Bestes Beispiel dafür ist, dass die Software- und Internetgiganten Microsoft, Google und Yahoo! auf eine einheitliche Formatierung für XML-Sitemaps. Auf der Website sitemaps.org ist das neue Protokoll zu finden. Ärgerlich jediglich für Nutzer des Zeichensatzes ISO-8859-1, der besonders in europäischen Ländern eher verbreitet ist, dass das Protokoll nur UTF-8 unterstützt. Der Vorteil des einheitlichen Formats liegt jedoch auf der Hand: Sitemaps für Google werden jetzt auch von Yahoo! und Mircrosoft unterstützt. Auch interessant ist, dass das neue Format unter der Creative Commons „Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.5“ – Lizenz veröffentlicht wurde.

Videoplattformen – Boom und die Folgen

Nachdem Videoplattformen wie YouTube, Google Video oder eine ihrer unzähligen Klone ein immer rießigeres Maß an Popularität gewinnen, hat der Internetanbieter Yahoo! jetzt nachgezogen. Mit einer deutsprachigen Plattform mit dem nicht gerade einfallsreichen Namen „Yahoo! Video“ will man wohl am Boom teilhaben. 820 Millionen Videostreams wären über „Yahoo! Video“ schon zu finden, jetzt also auch in Deutsch.

Aber auch die altgediente Konkurenz schläft nicht. So plant YouTube einen Dienst speziell für Mobiltelefonen, um den Übergang zwischen Internet und Handy noch gleitender zu gestalten. Google sieht das Ganze übrigens mit Stiehlaugen und will das Videoportal für 1,65 Milliarden US-Dollar kaufen. Aber auch Netzgigant Lycos will den Trend nicht verschlafen. Mit „Lycos Cinema“ weicht mann dort jedoch vom klassischen Konzept ab und verlangt vom Besucher Internet Explorer und Windows Media Player 10. Nicht gerade nutzerfreundlich, was in Frage stellt ob das Konzept eines Vertriebs- und Werbekanals für 18- bis 35-Jährige aufgeht.

Überfliegt der Nutzer diese blühende Videolandschaft, sieht er wohl in Zukunft das Video vor lauter Plattformen nicht mehr. Außerdem warnen nicht zuletzt Sicherheitsexperten vor den Gefahren dieser ausufernden Entwicklungen. „Broadcast yourself“ – der Slogan von YouTube – könnte also bald „Search yourself“ in einem Wirrwarr aus Web 2.0 – Videoangeboten heißen.

Google Earth goes History

Beim Karten- und Satellitenbilderdienst Google Earth nun auch historische Karten verf?gbar. Das Kartenmaterial stammt aus der Sammlung von David Rumsey, der 16 von seinen ?ber 13.600 historische Karten den Entwicklern von Google zur Verf?gung gestellt hat.