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Weitgehend anonym mit Firefox durch die Google-Welt

Drei Möglichkeiten um weniger Daten während der Nutzung der reichthaltigen Angebote von Google herzugeben, will ich kurz notieren. Die Philosophie des Unternehmens ist ja weit verbreitet: Viele Daten über jeden Nutzer sammeln, um die Angebote zu optimieren – und Geld zu verdienen. Wer will es ihnen verdenken? Ich nicht, aber trotzdem sind die folgenden Erweiterungen für Firefox interessant.

Scroogle – Anonym suchen

Scroogle ist eine Möglichkeit, die Google Suchmaschine zu benutzen, ohne dabei seine IP zu hinterlassen und einen Cookie auf der Festplatte gespeichert zu bekommen. Der Dienst erledigt dabei für den Nutzer die Suchanfrage bei Google und gibt die Suchergebnisse wieder. Einziger Haken an der Sache: Die Daten werden nicht ganz im typischen Google-Design ausgegeben. Scroogle lässt sich sogar mit SSL-Verschlüsselung nutzen und via einem Klick in die Suchbox von Firefox integrieren.

Customize Google – Dienste anpassen

Mit Customize Google lassen sich die populärsten Angebote von Google konfigurieren. So lässt sich z.B. das Senden von Cookies an das Analysetool unterbinden oder die von Google angelegte Benutzerkennung anonymisieren. Außerdem kann die Klickverfolgung deaktiviert werden und automatisch eine sichere SSL-Verbindung z.B. bei der Nutzung von GoogleMail genutzt werden. Und nicht nur im Bereich Datenschutz hält die Erweiterung einiges bereit: So kann der Nutzer auf Aktivierung hin Links zu anderen Suchmaschinen im Suchergebnis anzeigen lassen oder Werbung ausblenden.

TrackMeNot – Google füttern

Eine Erweiterung, die derzeit von Studenten der New York University entwickelt wird, heißt TrackMeNot. Die Taktik ist, Google mit möglichst vielen Suchmaschinen zu bombadieren, damit die „echten“, durch den Nutzer eingegebenen Suchbegriffe nicht mehr von den durch die Erweiterung erstellten unterschieden werden können. Das ganze funktioniert übrigens auch bei MSN, Yahoo! und AOL. Wie erfolgreich die Software allerdings ist, kann ich schwer beurteilen. Die Entwickler geben selbst zu, dass die Erweiterung wohl nicht das ultimative Anonymisierungstool ist. Da sind die Möglichkeiten von „Customize Google“ wohl effektiver.

Passend dazu, dass heute bekannt wurde, dass der Google-Bot nun auch Formulare ausfüllen soll.

Websites durchleuchten via XRAY – Webdeveloper Extension passe

Ein einfaches Lesezeichen names XRAY erm?glicht jetzt das durchleuchten von CSS-Styles und ganzen Designs via Mausklick. Das tolle daran ist, dass ein Lesezeichen im Gegensatz zu einer Erweiterung kaum Systemressourcen verbraucht und es sch?n handlich in der Lesezeichenleiste liegt. Klar, mit den vielen Funktionen der Webdeveloper Extension kann der CSS-Durchleuchter XRAY nicht mithalten, aber da mir diese Erweiterung f?r Firefox zu umfangreich ist freue ich mit ?ber XRAY.

Ausblick auf WordPress 2.3 – Tags und getrennte Kategorien

WordPress 2.3 wird eine grundlegende und bereits lange geforderte Erweiterung mit sich bringen: Eine Tagging-Funktion. Mit der Funktion the_tags(“); lassen sich künftig die für den jeweiligen Beitrag definierten Schlagworte ausgeben. Wie Entwickler Ryan Boren in seinem Blog verkündete, wird dies aber nicht die einzige Neuerung für die Veröffentlichung bleiben. Die Linkstruktur wird überarbeitet, nicht zuletzt sollen auch die Tags vern?nftig per sauber anmutenden Permalinks erreichbar sein. Für den Nutzer eher zweitrangig ist wohl die Umstrukturierung von Dateien im Ordner /wp-admin. Schon eher Interesse wird die Verbesserung der Beitrags- und Seitenverwaltung sein, die mit vielfältigen Filtermöglichkeiten erweitert wird. WordPress 2.3 wird mit aktualisierten Version der verwendeten Skripte TinyMCE, Prototype und script.aculo.us veröffentlicht werden. Wann dies geschieht ist noch nicht gesichert, in der aktuellen Roadmap im Entwicklersystem wird der 20. August 2007 angestrebt – über 300 Tickets bis dahin warten noch.

Plazes verlässt Beta-Status mit neuen Features

Der Web2.0-Lokalisierungsdienst Plazes hat endlich den Beta-Status verlassen. Bei deartigen Portalen ist es ja heutzutage Standard, dass neben dem Logo ein „Beta“ prangt. Die Neu-Berliner haben es aber scheinbar geschafft, sich von diesem Trend zu lösen. Das „neue Plazes“ – wie es beworben wird – hat aber nicht nur eine Überholung des Designs hinter sich. Neue Funktionen sollen die Nutzer locken. So ist es nun möglich Orte anzugeben, an denen man sich in der Vergangenheit aufhielt oder in der Zukunft aufhalten wird. Au?erdem kann der Nutzer nun auch angeben, was er an dem Ort tut, an dem er sich gerade aufhält – das Portal nennt dies „Trazes“. Und wer sich zusammenrotten möchte, hat nun die Chance eine Gruppe zu gründen.

Ordner lassen sich nicht per FTP löschen – Was jetzt?

Ein Problem, was beim Arbeiten mit einem FTP-Programm auftreten kann ist, dass bestimmte Ordner nicht mehr löschbar sind. Es erscheint die Fehlermeldung „550 Remove directory operation failed„. Dies muss aber nicht unbedingt an den Zugriffsrechten (CHMOD) liegen, wie man eventuell ersteinmal annehmen mag. Stattdessen befinden sich im Ordner versteckte Dateien wie z.B. .htaccess, die das Löschen des Ordners verhindern. Um diese Dateien zu entfernen muss im FTP-Programm „Versteckte Dateien anzeigen“ aktiviert werden. Sind die Dateien aus dem Ordner entfernt, sollte dem Löschen des Ordners nichts mehr im Wege stehen. Bemerkung am Rande: Ein empfehlenswertes OpenSource-FTP-Programm ist FileZilla.

Fotos in großen Mengen verkleinern mit XnView

Fotos in einer hohen Auflösung mit der Digitalkamera zu knipsen scheint erst einmal sinnvoll. Doch was, wenn ich die Fotos dann im Internet veröffentlichen möchte? Das „Massenkonvertierungstool“ in der kostenlosen Fotosoftware XnView leistet hier gute Dienste, die ich mittels eines Flickrstreams ausführlich erkläre. (Der Flickrstream ist nicht mehr verfügbar)

Schnell und online ans Fernsehprogramm

Eigentlich nutze ich den TV Browser, um zu sehen was läuft. Aber was tun, wenn die Software auf dem PC, den ich nutze, gerade nicht verfügbar ist. tvtv.de ist mein Tipp für einen schnellen, übersichtlichen Blick auf das Fernsehprogramm. Dabei hängt das Internetangebot, dass von Sony betrieben wird, die der Offlinezeitschriften im Hinblick auf den schnellen und angenehmen Zugriff ab.

Ein Account mehr oder weniger …

… hat noch keinem geschadet. In Zeiten von immer neueren Diensten, die uns versprechen noch besser über Urlaube zu diskutieren, die Dauer des letzten Einkaufs zu sichern oder die Milchzähne zu veröffentlichen ist es wohl an der Zeit, diesen Zugangsüberfluss zu parodieren. Das dachten sich anscheinend auch Jim Whimpey aus Brisbane, Australien der mit uselessaccount.com die erste Seite mit einem völlig nutzlosen Account eröffnete und unbegrenztes Editieren des Zugangs verspricht.