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Weitgehend anonym mit Firefox durch die Google-Welt
Samstag, den 12. April 2008Drei Möglichkeiten um weniger Daten während der Nutzung der reichthaltigen Angebote von Google herzugeben, will ich kurz notieren. Die Philosophie des Unternehmens ist ja weit verbreitet: Viele Daten über jeden Nutzer sammeln, um die Angebote zu optimieren – und Geld zu verdienen. Wer will es ihnen verdenken? Ich nicht, aber trotzdem sind die folgenden Erweiterungen für Firefox interessant.
Scroogle – Anonym suchen
Scroogle ist eine Möglichkeit, die Google Suchmaschine zu benutzen, ohne dabei seine IP zu hinterlassen und einen Cookie auf der Festplatte gespeichert zu bekommen. Der Dienst erledigt dabei für den Nutzer die Suchanfrage bei Google und gibt die Suchergebnisse wieder. Einziger Haken an der Sache: Die Daten werden nicht ganz im typischen Google-Design ausgegeben. Scroogle lässt sich sogar mit SSL-Verschlüsselung nutzen und via einem Klick in die Suchbox von Firefox integrieren.
Customize Google – Dienste anpassen
Mit Customize Google lassen sich die populärsten Angebote von Google konfigurieren. So lässt sich z.B. das Senden von Cookies an das Analysetool unterbinden oder die von Google angelegte Benutzerkennung anonymisieren. Außerdem kann die Klickverfolgung deaktiviert werden und automatisch eine sichere SSL-Verbindung z.B. bei der Nutzung von GoogleMail genutzt werden. Und nicht nur im Bereich Datenschutz hält die Erweiterung einiges bereit: So kann der Nutzer auf Aktivierung hin Links zu anderen Suchmaschinen im Suchergebnis anzeigen lassen oder Werbung ausblenden.
TrackMeNot – Google füttern
Eine Erweiterung, die derzeit von Studenten der New York University entwickelt wird, heißt TrackMeNot. Die Taktik ist, Google mit möglichst vielen Suchmaschinen zu bombadieren, damit die “echten”, durch den Nutzer eingegebenen Suchbegriffe nicht mehr von den durch die Erweiterung erstellten unterschieden werden können. Das ganze funktioniert übrigens auch bei MSN, Yahoo! und AOL. Wie erfolgreich die Software allerdings ist, kann ich schwer beurteilen. Die Entwickler geben selbst zu, dass die Erweiterung wohl nicht das ultimative Anonymisierungstool ist. Da sind die Möglichkeiten von “Customize Google” wohl effektiver.
Passend dazu, dass heute bekannt wurde, dass der Google-Bot nun auch Formulare ausfüllen soll.
Ausblick auf WordPress 2.3 – Tags und getrennte Kategorien
Mittwoch, den 13. Juni 2007
WordPress 2.3 wird eine grundlegende und bereits lange geforderte Erweiterung mit sich bringen: Eine Tagging-Funktion. Mit der Funktion the_tags(”); lassen sich k?nftig die f?r den jeweiligen Beitrag definierten Schlagworte ausgeben. Wie Entwickler Ryan Boren in seinem Blog verk?ndete, wird dies aber nicht die einzige Neuerung f?r die Ver?ffentlichung bleiben. Die Linkstruktur wird ?berarbeitet, nicht zuletzt sollen auch die Tags vern?nftig per sauber anmutenden Permalinks erreichbar sein. F?r den Nutzer eher zweitrangig ist wohl die Umstrukturierung von Dateien im Ordner /wp-admin. Schon eher Interesse wird die Verbesserung der Beitrags- und Seitenverwaltung sein, die mit vielf?ltigen Filterm?glichkeiten erweitert wird. WordPress 2.3 wird mit aktualisierten Version der verwendeten Skripte TinyMCE, Prototype und script.aculo.us ver?ffentlicht werden. Wann dies geschieht ist noch nicht gesichert, in der aktuellen Roadmap im Entwicklersystem wird der 20. August 2007 angestrebt – ?ber 300 Tickets bis dahin warten noch. Um das warten etwas zu Verk?rzen gibt es hier ein paar Screenshots:





Schluss mit Microsoft-Spionage – xp-AntiSpy
Mittwoch, den 6. Juni 2007Der Berliner Christian Taubenheim bietet auf seiner Website xp-antispy.org ein Programm an um vielf?ltige Einstellungen an Windows XP leicht zu erledigen. Damit wird die automatische Kontaktaufnahme des Computers zu Microsoftservern unterbunden.
Der Wert der Website
Donnerstag, den 29. März 2007Schon seit, f?r Verh?ltnisse des Web2Null-Zeitalters, langer Zeit kann der Neugierige sich den Dollar-Wert von Blogs anhand von Technoratiinformationen errechnen lassen. Ein neuer deutschsprachiger Dienst namens Seitwert erschien k?rzlich an der Weboberfl?che und kreiert aus einem Datenmix aus Suchmaschinen, Verlinkung, Social Bookmarks oder z.B. der Nennung in der Wikipedia – wie aussagekr?ftig das ist sei mal dahingestellt – einen Seitenwert zwischen 0 und 100. Mit dem Ergebnis kommen Informationen, wie es zur Zahl kommt und eine Platzierung auf einem Ranking aller bisher abgefragten Websites. Kleine Notiz am Rande: seitwert.de will sich ?brigens selbst nicht bewerten lassen.




