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Google Maps jetzt mit kurzen URLs

Eine neue Funktion im „Labs“-Verzeichnis des Karten- und Routenplanungsdienstes GoogleMaps liefert ab sofort kurze URLs. Die Adresse zu einer Satellitenansicht von München – http://goo.gl/maps/dGMs – wird so von 89 Zeichen auf 23 Zeichen gekürzt. Besonders für all diejenigen, die gerne Links zu Routenplanungen oder Orten in E-Mail oder im Instant Messenger einfügen ist das eine große Verbesserung, da ein ungünstiger Umbruch und somit eine fehlende Klickbarkeit der Verknüpfung vorgebeugt wird. Die Funktion lässt sich wie folgt aktivieren: Auf maps.google.com den Labs-Icon („Neu!“) in der rechten oberen Ecke klicken und die Funktion „Kurze URL“ aktivieren. Auf „Änderungen speichern“ klicken, womöglich die Website neu laden und absofort sind die Links unter „Link“ (rechts über der Karte) verkürzt.

Dropbox: Bis zu 10GB online kostenlos sichern und synchronisieren

Der Laptop stürzt ab, lässt sich nicht mehr hochfahren und alle Daten sind weg. Oder unterwegs fällt mir plötzlich ein, dass ich eine wichtige Datei vergessen habe. Oder ich nutze mehrere Geräte und würde gerne problemlos über Internet meine Dateien synchronisieren. Dropbox bietet einen Service, der bei all diesen Problemen Abhilfe schaffen kann. Nach der Installation der Software des Dienstes erstellt der Nutzer eine Dropbox auf dem eigenen Computer, einen Ordner in den Dateien und Ordner abgelegt werden können. Diese werden bei bestehender Internetverbindung automatisch verschlüsselt auf die Dropbox-Server hochgeladen. Wird die Dropbox auch auf anderen Geräten installiert, ist eine Synchronisierung möglich. Zum Start erhält jeder Nutzer 2GB kostenlos. Durch das Einladen neuer Nutzer ist eine Erweiterung von bis zu 10GB möglich.

mySpace mit Twitter verbinden

Nach den VZ-Netzwerken folgt nun auch mySpace dem Ruf der 140 Zeichen. Die hauseigene Statusmeldung ist schon etwas in die Jahre gekommen, was ein guter Grund sein kann, sich nun in Richtung Twitter zu öffnen. Ab sofort ist – zumindest in der amerikanischen Version – eine Synchronisation der beiden Plattformen in beide Richtungen möglich. So können mySpace-Meldungen auch nach Twitter gesandt werden. Das soziale Netzwerk wird dann dort als Dienst angegeben. Das Anzeigen der aktuellsten Twitter-Meldungen in mySpace ist nach der Authentifizierung eines entsprechenden Zugangs beim Kurznachrichtendienst ebenfalls möglich. Für deutsche Nutzer ist noch ein kleiner Umweg erforderlich: In der Fußleiste von mySpace muss zunächst über „Sprache ändern“ die Version „United States (English)“ ausgewählt werden. Danach ist auf der „Home“-Seite bereits der Aufruf „Sync now“ zu lesen.

Die Krux mit der URL-Verkürzung und eine mögliche Abhilfe

Mit tr.im schließt der erste bekanntere URL-Verkürzungsdienst sein Angebot aus langen Website-Adressen kurze Varianten mit Weiterleitung auf die Originalseite zu erstellen. Durch Plattformen wie Twitter oder Statusnachrichtenfunktionen bei Facebook, studiVZ und Co sind Dienste in der Form von tr.im populär geworden. Auch wenn Twitter mittlerweile Adressen selbstständig verkürzt und dabei auf den Konkurenten bit.ly setzte, was womöglich auch ein Grund für das Scheitern von tr.im ist, werden die URL-Verkürzer vielfach noch per Bookmark, Browsererweiterung oder von Hand genutzt.

Doch durch die Schließung von tr.im wird ein Problem deutlich: Kurz-URLs sind wahrscheinlich weit weniger konstant, wenn es um die längerfristige Verlinkung von Inhalten im Internet geht. Zudem können kurze Webweiterleitungen zum Sicherheitsproblem werden, wenn beispielsweise Schadinhalte durch eine solche Adresse verdeckt werden. Nicht grundlos werden mittlerweile beispielsweise für den Browser Mozilla Firefox Erweiterungen angeboten, die die Kurz-URLs wieder verlängern. Abhilfe kann für Betreiber einer eigenen Website, respektive eines Blogs das Betreiben eines eigenen URL-Verkürzers mit der eigenen Domain sein. Das unter freier Lizenz stehende Skript WinzigURL bietet das Ganze beispielsweise an. Weiterer Vorteil einer solchen Vorgehensweise: Die eigene Domain erfährt zusätzliche Beachtung.

Problem mit Flash und Zattoo unter Windows lösen

200804_zattoo2Generell ist Zattoo die erste Wahl für Fernsehempfang per Stream in Deutschland. Doch seit einiger Zeit scheint es Probleme mit der Flashintegration zu geben. Zattoo meldet „You must install a current version of the Flashplayer in order to use Zattoo. Windows users must install the Flash for Internet Explorer plugin.“ trotz installiertem Flash Plugin.

Erst einmal ist es natürlich fraglich, warum das Internet Explorer Flash Plugin installiert werden muss, um Zattoo zu betreiben und nicht generell eines – z.B. installiert in Mozilla Firefox – ausreicht. Doch was ist nun die Lösung, wenn Internet Explorer und das passende Flash-Plugin installiert sind und die Fehlermeldung nach wie vor auftritt?

Das Problem liegt in den Sicherheitseinstellungen des Browsers von Microsoft. Der – was eigentlich zu loben ist – recht strikte Umgang mit ActiveX-Inhalten hat zur Auswirkung, dass das Flash-Plugin nicht entsprechend ausgeführt werden kann. Die einfachste Lösung für Nutzer, die den Internet Explorer ohnehin nicht nutzen ist die Optionen für ActiveX unter Extras > Internetoptionen in den Sicherheitsoptionen sehr offen zu konfigurieren, so dass das Zattoo die Möglichkeit hat möglichst frei auf das Flash Plugin zuzugreifen. Eine derartige Konfiguration ist im Bezug auf eine normale Nutzung des Internet Explorer und seine Sicherheit nicht ratsam. Hier muss ein spezifischerer Weg, etwa über das Hinzufügen von „zattoo.com“ zu den „Vertrauenswürdigen Websites“ gefunden werden.