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Keine Werbung mehr auf Trikots und Banden

Die taz weiß, wie man mit dem Sommerloch umzugehen hat. Anstatt allerortens nach zweifelhaft relevanten Nachrichten zu kramen, startet sie eine öffentlichkeitswirksame Aktion und sagt der Sportwerbung den Kampf an. Seit einer Woche wird alle Reklame auf Banden, Trikots und sonstigen Werbeträgern verpixelt. Warum das ganze nun dauerhaft umgesetzt werden soll, erklären jetzt zwei taz-Sportredakteure im Interview und verraten die Hintergründe der Aktion. So sieht das übrigens in der Praxis aus.

Rob Vegas ist @BonitoTV

Rob Vegas, der beim Videoportal sevenload mit seiner „Mindtime Online Show“ wöchentlich „gegen alle großen Sender“ antrat, war einige Zeit von der Bildfläche verschwunden. 145 Folgen hatte er durchgehalten und verabschiedete sich schließlich von den Netzzuschauern. Jetzt ist er zurück und veröffentlichte heute, dass er hinter dem Twitter-Namen BonitoTV steht, der seit Februar von den Medien als einer der besten realen Promi-Accounts gefeiert wurde.

Harald Schmidt twitterte also – der Annahme nach – höchst persönlich. Nach der Guttenberg-Geschichte auf Wikipedia wieder mal ein Beweis, wie wenig wirklich recherchiert, sondern einfach nur geschrieben wird. Aber zurück zu Rob Vegas: Hinter seinem Twitter-Engagement für Harald Schmidt steckt natürlich mehr – er will an seine Seite und endlich ins „richtige“ Fernsehen. Das ihm das wie Katrin Bauerfeind – ehemals Videocast „Ehrensenf„, jetzt bei 3Sat – gelingt, ist ihm zu wünschen. Viele alte Folgen der „Mindtime Show“ sind übrigens noch hier auf metafakten zu finden, da ich diese damals aus meinem 42_medialog hierher mitgenommen habe.

Update: DWDL hat Rob Vegas zur Aktion interviewt.

Süßigkeiten machen nicht dick!

Der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) weist auch aufgrund der aktuellen Ergebnisse der NVS II darauf hin, dass einzelne Lebensmittelgruppen – damit auch Süßwaren und Knabberartikel – nicht für die Entstehung von Übergewicht verantwortlich gemacht werden können.

Glaube keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht und/oder ausgelegt hast.

Die Krux der öffentlich-rechtlichen Onlinemedien

Das das Prinzip der Subsidiarität auch in der Medienlandschaft gelten soll kann ich ja verstehen, aber deshalb das Onlineangebot öffentlich-rechtlicher Medien zu beschränken widerstrebt mir. Wie schon vor ein paar Tagen kurz erwähnt gibt es derzeit eine Diskussion über den neuen Rundfunkstaatsvertrag, der die Rechte und Pflichten der Sendeanstalten ARD und ZDF regelt. So fordern Verleger eine Sieben-Tage-Frist für Beiträge auf Seiten wie tagesschau.de. Wofür bezahl ich denn dann brav meine Gebühren, wenn Politiker am Ende festlegen, dass die von mir benutzten Produkte unzulässig sind?