Google hat kürzlich seinen neuen Live-Nachrichten-Dienst Buzz in GoogleMail automatisch aktiviert. Das verschwinden lassen des Dienstes funktioniert relativ einfach. In der Fußzeile ist ein Link mit dem Titel “Buzz deaktivieren”. Nach einem Klick ist Buzz verschwunden. Außerdem ein Hinweis für alle, die nicht möchten, dass öffentlich sichtbar ist wer die eigenen mitliest und gelesen wird: Im Google-Profil kann die Option “Die Liste der Personen anzeigen, bei denen ich mitlese und die bei mir mitlesen” deaktiviert werden um dies zu verhindern. Dies ist sobald möglich, sobald Buzz einmal aktiviert wurde. Die Option besteht auch, wenn Buzz zwischenzeitlich deaktiviert wurde. Der Iran, so meldet Golem, hat übrigens GoogleMail seit gestern komplett blockiert.
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Google Buzz deaktivieren
Donnerstag, den 11. Februar 2010What is a browser?
Montag, den 22. Juni 2009Google hat auf dem Times Square in New York Passanten die Frage “Was ist ein Browser” gestellt. Hier sind die Antworten:
YouTube startet Movie Channel
Montag, den 20. April 2009Es ist soweit. YouTube mausert sich weiter von der nutzergenerierten Online-Community zu einer Medienplattform, die durch Unternehmen der Film- und Fernsehbranche gefüttert wird. Hatten sich zuletzt ARD und ZDF sich mit ihren Inhalten in das unentdeckte Land gewagt, wurde vor einigen Tagen der YouTube Movie Channel gestartet. Mit “Supersize Me” steht beispielsweise zum Ansehen bereit, aber nicht alle Filme sind in Deutschland verfügbar. “Cliffhanger” mit Sylvester Stallone ist zum Beispiel nicht zugänglich. Aber ein Anfang ist das Ganze ja schon einmal.
Duplicate Content bei Google ausschließen
Freitag, den 13. Februar 2009Google hat in seinem offiziellen Blog “Webmaster Central” eine neue Möglichkeit veröffentlicht doppelte Inhalte einer Website im Suchmaschinen-Index vorzubeugen. Konkret geht es darum, dass zum Beispiel durch Archivseiten oder Schlagwortübersichten Inhalte eines Artikels oder einer Seite nocheinmal ausgegeben werden, oder dies über verschiedene Schreibweise eine URL geschieht. Mit einem <link>-Tag, der im <head>-Bereich der Website angegeben wird kann nun – zumindest im Hinblick auf Google – Abhilfe geschaffen werden. Mit dem Code
<link rel="canonical" href="http://metafakten.de/2009/duplicate/" />
würde beispielsweise Google informieren, dass diese Website anderen Duplikaten im Index vorzuziehen ist. Google weißt jedoch darauf hin, dass der <link>-Tag nur ein Hinweis für ihre Suchbots ist und keine Garantie gegeben wird, dass diesem auch Folge geleistet wird.
Update: Den Artikel von Google gibt es nun auch im deutschen Blog des Unternehmens.
Mozilla Firefox im Bezug auf Datenschutz und Usability optimieren
Freitag, den 24. Oktober 2008Mozilla Firefox ist über die vergangenen Jahre zu einem der beliebtesten Internetbrowser aufgestiegen, nicht zuletzt weil er durch seine Erweiterbarkeit und Sicherheit überzeugt. Auch wenn der “Feuerfuchs”, wie er im deutschsprachigen Internet gerne wörtlich übersetzt wird, auch wieder hier und da kleine Macken vorzuweisen hat, ist er nach wie vor empfehlenswert. Mit den nachfolgenden Erweiterungen kann Firefox im Bezug auf Datenschutz und Usability nach- bzw. aufgerüstet werden. Die Auflistung versteht sich nicht als vollständig, Hinweise in den Kommentaren sind willkommen.
- Adblock Plus entfernt Werbung aus Internetangeboten. Ob Bild- oder Textlinks, effektiv wird Werbung aller Art bei Seite geschafft. Zusätzlich gibt es einen Filter (hier unter “Verschiedenes”), der Tracking-Server blockiert und so die Nachverfolgung von Bewegungen des Nutzers auf der Website verhindert.
- Viele Websites speichern Cookies auf ihrem PC, respektive Laptop, ohne das es für die Nutzung wirklich nötig ist. CS Lite schafft hier Abhilfe und ermöglicht eine einfache Konfiguration des Cookie-Zugriffs.
- Google ist für viele Internetnutzer nicht mehr nur Suchmaschine, sondern auch E-Mail-Dienst oder Fotoplattform. Mit CustomizeGoogle können zum einen zusätzliche Funktionen zugeschaltet werden, zum anderen ist es auch möglich beispielsweise die Klick-Verfolgung oder die Speicherung von Daten bei Googles Statistiktool Analytics zu verhindern.
- Flash ist besonders im Bereich von multimedialen Inhalten nicht mehr wegzudenken. Doch auch hier ist es nützlich, die Kontrolle zu haben, welche Website diese Anzeigen darf, und auf welcher ich als Nutzer, davor verschont bleiben möchte. Flashblock schafft Abhilfe.
- Wer kennt das nicht? Ein Text von einer Website in ein Textverarbeitungsprogramm kopiert macht nicht, was ich als Nutzer will. Mit Extended Copy Menu kann der Text als “Rein-Text” kopiert werden und wird so ohne Formtierung in der Zwischenablage für die Weiterverwendung gespeichert.
- Grundsätzlich ist Java und JavaScript nützlich, es macht Websites funktionsreicher und teilweise auch schneller. Doch kann ihr Zugriff auch bösartigen oder datenfischenden Hintergrund haben. Mit QuickJava lässt sich das ganze leicht kontrollieren.
- Viele Internetangebote verlangen die Angabe einer E-Mail-Adresse, obwohl der Nutzer vielleicht nur mal kurz antesten wollte. Oft ist das auch ein Grund für ein hohes SPAM-Aufkommen im eigenen E-Mail-Postfach. Mit der Erweiterung von Spamavert.com lassen sich leicht temporäre E-Mail-Adressen erzeugen, mit denen Registrationsmails empfangen werden können.
- Wer nicht will, dass Internetangebot erfahren, wie der Nutzer zu ihnen gelangt ist, ist mit RefControl gut bedient. Mittels Klick lässt sich das Senden eines HTTP-Referers unterbinden.
- Websiteentwickler und -designer nennen dieses Add-On meist als ihr Standardwerkzeug: Web Developer bietet eine Menüleiste mit vielen interessanten Funktionen.
- Sage ist eine empfehlenswerte Erweiterung für all diejenigen, die neue Artikel von Weblogs oder Internetangeboten gerne per RSS-Feed verfolgen. Der Vorteil: Sage verbraucht relativ wenig Systemressourcen und macht ein seperates Programm für die Lektüre von RSS-Feeds überflüssig. Übrigens: Über metafakten.de/feed/ können die Artikel von metafakten aboniert werden.
Zum Schluss noch ein kleiner Tipp: Eine Vielzahl der Erweiterungen für Mozilla Firefox sind unter erweiterungen.de auch auf in deutscher Sprache erhältlich. Bei weniger populären Add-Ons ist manchmal der aktuellste Stand jedoch nur auf mozilla.org oder bei den entsprechenden Entwicklern erhältlich. Grundsätzlich ist es sinnvoll Erweiterungen nur von Websites zu nutzen, denen ich mein Vertrauen schenke, da sich auch Schadprogramme dahinter verbergen können.
Klimaneutral Suchen mit der grünen Suchmaschine ecocho
Dienstag, den 22. April 2008
Passend zum heutigen Earthday begegnete mir eine Suchmaschine, die endlich ein gutes, grünes Gefühl bei Suchanfragen zu Yahoo vermittelt: ecocho. Google gefällt das Konzept anscheinend nicht und hat sich aus dem grünen Suchgeschäft gleich mal zurückgezogen. Dabei ist der Ansatz der australischen Entwickler doch beinahe bei Robin Hood geklaut. Durch Werbeanzeigen rund um die Suche werden Einnahmen generiert, die dann zu einem Großteil Baumpflanzungen in Australien zu Gute kommen. Projekte in aller Welt werden geplant. Die Aussage, dass “bis zu 2 Bäume” pro tausend Suchanfragen gepflanz werden ist dabei leider etwas frei. Immerhin scheinen laut dem Baumzähler auf der Startseite bereits 3.300 Bäume gepflanzt – oder zumindest in Auftrag gegeben zu sein. Warum wirbt also Google heute mit einem Logo für den Earth Day und verdirbt den Australiern den Spaß? Vielleicht kontrollieren sie ihre Werbeeinnahmen lieber selbst. Für alle, die gerne klimaneutral die Yahoo-Suche nutzen möchte, aber vielleicht doch ein Klick wert um die Suche in den Firefox zu integrieren.
Weitgehend anonym mit Firefox durch die Google-Welt
Samstag, den 12. April 2008Drei Möglichkeiten um weniger Daten während der Nutzung der reichthaltigen Angebote von Google herzugeben, will ich kurz notieren. Die Philosophie des Unternehmens ist ja weit verbreitet: Viele Daten über jeden Nutzer sammeln, um die Angebote zu optimieren – und Geld zu verdienen. Wer will es ihnen verdenken? Ich nicht, aber trotzdem sind die folgenden Erweiterungen für Firefox interessant.
Scroogle – Anonym suchen
Scroogle ist eine Möglichkeit, die Google Suchmaschine zu benutzen, ohne dabei seine IP zu hinterlassen und einen Cookie auf der Festplatte gespeichert zu bekommen. Der Dienst erledigt dabei für den Nutzer die Suchanfrage bei Google und gibt die Suchergebnisse wieder. Einziger Haken an der Sache: Die Daten werden nicht ganz im typischen Google-Design ausgegeben. Scroogle lässt sich sogar mit SSL-Verschlüsselung nutzen und via einem Klick in die Suchbox von Firefox integrieren.
Customize Google – Dienste anpassen
Mit Customize Google lassen sich die populärsten Angebote von Google konfigurieren. So lässt sich z.B. das Senden von Cookies an das Analysetool unterbinden oder die von Google angelegte Benutzerkennung anonymisieren. Außerdem kann die Klickverfolgung deaktiviert werden und automatisch eine sichere SSL-Verbindung z.B. bei der Nutzung von GoogleMail genutzt werden. Und nicht nur im Bereich Datenschutz hält die Erweiterung einiges bereit: So kann der Nutzer auf Aktivierung hin Links zu anderen Suchmaschinen im Suchergebnis anzeigen lassen oder Werbung ausblenden.
TrackMeNot – Google füttern
Eine Erweiterung, die derzeit von Studenten der New York University entwickelt wird, heißt TrackMeNot. Die Taktik ist, Google mit möglichst vielen Suchmaschinen zu bombadieren, damit die “echten”, durch den Nutzer eingegebenen Suchbegriffe nicht mehr von den durch die Erweiterung erstellten unterschieden werden können. Das ganze funktioniert übrigens auch bei MSN, Yahoo! und AOL. Wie erfolgreich die Software allerdings ist, kann ich schwer beurteilen. Die Entwickler geben selbst zu, dass die Erweiterung wohl nicht das ultimative Anonymisierungstool ist. Da sind die Möglichkeiten von “Customize Google” wohl effektiver.
Passend dazu, dass heute bekannt wurde, dass der Google-Bot nun auch Formulare ausfüllen soll.
Warum GoogleMail einfach praktisch ist
Donnerstag, den 20. März 2008
Ein Gespräch über mehrere Wochen mit bisher 41 E-Mails auf einer Seite – GoogleMail, deswegen mag ich dich! Was würde ich tun, wenn ich jede E-Mail einzeln suchen müsste? So wie früher, als die E-Mails noch auf Papier geschrieben wurden. Das musste einfach mal gesagt werden.
WordPress wiederholt Webwarenominierung
Mittwoch, den 27. Februar 2008Hinter dieser tollen WwW-Überschrift steckt nur ein kleiner Hinweis: WordPress ist wieder für die Webware 100 Awards nominiert. In zehn Kategorien werden um die 500.000 Internetnutzer entscheiden, welche die besten Programme und Websites sind. WordPress konnte hier schon im letzten Jahr glänzen, vielleicht auch wieder 2008? Vorgestern wurde die Abstimmung eröffnet und ist noch bis zum 31. März 2008 möglich.
Google zeigt Hamburg in 3D
Donnerstag, den 18. Januar 2007Neues von Googles Bem?hungen um ihren Satellitenbilder- und Kartendienst “Earth”: Aus rund 1.000 Luftaufnahmen wurde ein 3D-Stadtplan von Hamburg erstellt, der mit der unl?ngst kostenfrei ver?ffentlichten Software Sketchup kreiert wurde. Rund 1.800 Elemente der Stadt wurden umgesetzt.
Google stellt SketchUp 3D-Software kostenlos bereit
Mittwoch, den 10. Januar 2007Nachdem Google im M?rz 2006 die M?nchner Softwarefirma “@t last software” ?bernommen hat, ver?ffentlicht das Unternehmen nun das 3D-Programm “SketchUp” f?r den privaten Gebrauch kostenlos. Mit der Software lassen sich 3D-Modelle erstellen, die dann mittels Plugin in die Karten- und Satellitenbildersoftware Google Earth integriert werden k?nnen. Nachdem Google bereits im November historische Daten in Google Earth einband, und auch in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Weltraumorganisation NASA Fotomaterial von Mond und Mars verf?gbar sein soll ist dies ein weitere Schritt des Ausbaus der Software.



