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Firefox Webfonts: @font-face Problem bei absoluten URLs

Seit kurzem scheint der Browser Mozilla Firefox Probleme beim Einsatz der @font-face-Technik zu machen. Grund scheint eine Sicherheitseinstellung im Firefox zu sein, die es verbietet auf absolute URLs zugreifen zu können, wenn sich diese scheinbar außerhalb der aktuellen Seitenstruktur befinden. Das Problem tritt zum Beispiel auf, wenn gerade auf eine Seite https://domain.tld/xyz/ zugegriffen wird und im CSS http://domain.tld/xyz/webfont verlinkt ist. Zwei Lösungsmöglichkeiten hatten Erfolg:

  • absolute durch relative URLs ersetzen, also z.B. /xyz/webfont im CSS angeben statt http://domain.tld/xyz/webfont
  • das http: vor dem // weglassen und damit den Browser den entsprechenden Präfix https oder http selbst setzen lassen

Im Artikel Solution: Firefox Font-Face Cross Domain Problem wird außerdem erklärt, wie man dem Problem mit Hilfe von .htaccess zu Leibe rücken kann.

Firefox 3.5 kommt mit mehr Datenschutz

Der dritte Veröffentlichungskandidat der Browsersoftware Firefox zur Version 3.5 ist verfügbar und erlaubt den Blick auf einige neue Funktionen. Abermals überspringen die Entwickler von Mozilla einige Ziffern – die aktuelle Version ist 3.0.11 – um tiefgreifende Änderungen an der Software deutlich zu machen. Der neue „Privat Browsing„-Modus wird die Fähigkeiten von Firefox im Bezug auf Datenschutz optimieren. Ist diese Funktion aktiviert werden künftig keine besuchten Seiten, Eingaben in Formulare oder Suchleisten, Passwörter, Downloadlisteneinträge, Cookies oder allgemein Dateien im Cache gespeichert. Dies ist zwar bereits mit der aktuelle Version möglich, doch erleichtert die neue Funktion das einfache Wechseln zwischen den gewünschten Standardeinstellung und dem Löschen aller Daten. HTML5 erhält außerdem Einzug in die freie Browsersoftware. Neue Code-Elemente wie video oder audio werden so verfügbar. Schlussendlich versprechen die Entwickler ein noch besseres Renderverhalten, was den schnelleren Seitenaufbau unterstützen soll. cnet hat übrigens zur anstehenden Veröffentlichung von Firefox 3.5 eine visuelle Geschichte des Programms zusammengestellt.

Update: Die Version 3.5 ist veröffentlicht. Vor dem Update lohnt sich eine Sicherung aller Daten und Erweiterungen, z.B. mit FEBE, um eventuelle Probleme im Nachhinein vorzubeugen.

Mozilla Firefox im Bezug auf Datenschutz und Usability optimieren

Mozilla Firefox ist über die vergangenen Jahre zu einem der beliebtesten Internetbrowser aufgestiegen, nicht zuletzt weil er durch seine Erweiterbarkeit und Sicherheit überzeugt. Auch wenn der „Feuerfuchs“, wie er im deutschsprachigen Internet gerne wörtlich übersetzt wird, auch wieder hier und da kleine Macken vorzuweisen hat, ist er nach wie vor empfehlenswert. Mit den nachfolgenden Erweiterungen kann Firefox im Bezug auf Datenschutz und Usability nach- bzw. aufgerüstet werden. Die Auflistung versteht sich nicht als vollständig, Hinweise in den Kommentaren sind willkommen.

  • Adblock Plus entfernt Werbung aus Internetangeboten. Ob Bild- oder Textlinks, effektiv wird Werbung aller Art bei Seite geschafft. Zusätzlich gibt es einen Filter (hier unter „Verschiedenes“), der Tracking-Server blockiert und so die Nachverfolgung von Bewegungen des Nutzers auf der Website verhindert.
  • Viele Websites speichern Cookies auf ihrem PC, respektive Laptop, ohne das es für die Nutzung wirklich nötig ist. CS Lite schafft hier Abhilfe und ermöglicht eine einfache Konfiguration des Cookie-Zugriffs.
  • Google ist für viele Internetnutzer nicht mehr nur Suchmaschine, sondern auch E-Mail-Dienst oder Fotoplattform. Mit CustomizeGoogle können zum einen zusätzliche Funktionen zugeschaltet werden, zum anderen ist es auch möglich beispielsweise die Klick-Verfolgung oder die Speicherung von Daten bei Googles Statistiktool Analytics zu verhindern.
  • Flash ist besonders im Bereich von multimedialen Inhalten nicht mehr wegzudenken. Doch auch hier ist es nützlich, die Kontrolle zu haben, welche Website diese Anzeigen darf, und auf welcher ich als Nutzer, davor verschont bleiben möchte. Flashblock schafft Abhilfe.
  • Wer kennt das nicht? Ein Text von einer Website in ein Textverarbeitungsprogramm kopiert macht nicht, was ich als Nutzer will. Mit Extended Copy Menu kann der Text als „Rein-Text“ kopiert werden und wird so ohne Formtierung in der Zwischenablage für die Weiterverwendung gespeichert.
  • Grundsätzlich ist Java und JavaScript nützlich, es macht Websites funktionsreicher und teilweise auch schneller. Doch kann ihr Zugriff auch bösartigen oder datenfischenden Hintergrund haben. Mit QuickJava lässt sich das ganze leicht kontrollieren.
  • Viele Internetangebote verlangen die Angabe einer E-Mail-Adresse, obwohl der Nutzer vielleicht nur mal kurz antesten wollte. Oft ist das auch ein Grund für ein hohes SPAM-Aufkommen im eigenen E-Mail-Postfach. Mit der Erweiterung von Spamavert.com lassen sich leicht temporäre E-Mail-Adressen erzeugen, mit denen Registrationsmails empfangen werden können.
  • Wer nicht will, dass Internetangebot erfahren, wie der Nutzer zu ihnen gelangt ist, ist mit RefControl gut bedient. Mittels Klick lässt sich das Senden eines HTTP-Referers unterbinden.
  • Websiteentwickler und -designer nennen dieses Add-On meist als ihr Standardwerkzeug: Web Developer bietet eine Menüleiste mit vielen interessanten Funktionen.
  • Sage ist eine empfehlenswerte Erweiterung für all diejenigen, die neue Artikel von Weblogs oder Internetangeboten gerne per RSS-Feed verfolgen. Der Vorteil: Sage verbraucht relativ wenig Systemressourcen und macht ein seperates Programm für die Lektüre von RSS-Feeds überflüssig. Übrigens: Über metafakten.de/feed/ können die Artikel von metafakten aboniert werden.

Zum Schluss noch ein kleiner Tipp: Eine Vielzahl der Erweiterungen für Mozilla Firefox sind unter erweiterungen.de auch auf in deutscher Sprache erhältlich. Bei weniger populären Add-Ons ist manchmal der aktuellste Stand jedoch nur auf mozilla.org oder bei den entsprechenden Entwicklern erhältlich. Grundsätzlich ist es sinnvoll Erweiterungen nur von Websites zu nutzen, denen ich mein Vertrauen schenke, da sich auch Schadprogramme dahinter verbergen können.