Schlagwort: Film

OpenSource-Film: „Der Geist der Biker“ unter CreativeCommons-Lizenz veröffentlicht

Das Leipziger Kreativkollektiv VEB Film rund um den Filmemacher Stefan Kluge hat heute seinen dritten Film unter CreativeCommons-Lizenz veröffentlicht. Diesmal hat es nicht weniger als fünf Jahre von der Ankündigung zum OpenSource-Release gedauert. Das 63minütige Roadmovie führt nach Russland.

Die abenteuerliche Reise des Dresdner Motorradclubs Metern durch das religiöse Herz Russlands, auf der Mission, ihre Maschinen vom legendären Motorrad-Priester des Black Bears Yaroslavl Motorradclubs segnen zu lassen. Sächsischer Humor und russische Gastfreundschaft vor der Kulisse der schönsten orthodoxen Klöster Russlands. Ein 63 Minuten-Gonzo-Dokumentarfilm über den universellen Geist der Biker.

Der Geist der Biker“ kann gestreamt oder heruntergeladen werden. Ebenso stehen Quelldateien bei archive.org bereit.

VEB Film Leipzig veröffentlicht neuen Road-Movie

Im Jahr 2004 erlangten sie große Popularität durch die Veröffentlichung des ersten „OpenSource-Films“ unter einer freien Lizenz mit dem Titel „Route 66 – Ein amerikanischer (Alb-)traum“. Jetzt befinden sie sich gerade in der Postproduktion des neuen Streifens „Die letzte Droge“. Die Rede ist von den Kreativen des VEB Film Leipzig, die mit ihren Produktionen neue Wege in der Filmindustrie beschreiten. Millionen von Downloads und viele verkaufte DVDs ihres ersten Films und durch ihn an Land gezogene Aufträge geben ihnen mit ihrem Konzept Recht. Damit das lange Warten auf ihr neues Werk verkürzt wird, haben sie jetzt einen Vorfilm veröffentlicht. Hinter dem Titel „Autobahn 38“ verbirgt sich ein kurzes, wild gefilmtes und geschnittenes Roadmovie über einen Trip entlang deutscher Geschichte und der A38. Als Lizenz wurde die Creative Commons „Share Alike – Attribution“ gewählt. Einem Remix, gar einer kommerziellen Verwendung steht also nichts im Weg. Der Film mit seinen 23 Minuten steht in verschiedenen Formaten zum Download bereit, kann aber auch im Stream bei blip.tv genossen werden.

Die fünf, vier, drei … Filmfreunde

… haben genug von Filmen und zelebrieren ihren eigenen. Gekonnt sorgen sie so für einen großen Kommentarrummel in ihrem Blog. Und die Ausstiegsbeiträge (1, 2, 3) der schwindenden Autoren sind auch nicht minder lesenswert. Bleibt nur abzuwarten welch fabelhafte weitere Ausstiege bis zu den „0 Filmfreunden“ kommen und was danach ansteht: Ein Redesign? Ein neuer Mit-Autor? Oder eine Wette, wer mit seinem Ausstieg die meisten Kommentare einheimst?

Update:Es war notwendig die Welt zu zerstören …„, ein neuer Autor also. War mein Tipp #2 gar nicht schlecht.